Der Wolf

Der Wolf
Umgeben von anderen und doch ganz allein.
Die Tränen verborgen, keiner kennt seine Pein.
Getrieben von Sehnsucht, die niemand stillt.
Die Leere im Herzen, die niemand füllt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift der Wolf allein durch die Nacht.

Die Seele zerrissen von tiefem Schmerz.
Aus vielen Wunden blutet das Herz.
Wünsche zu äußern, schon lange er verlernt
Von Liebe und Glück so endlos entfernt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
streift er alleine durch die Nacht.

Gefühle zu zeigen, er längst nicht mehr traut.
Auf niemanden – außer sich selbst- mehr baut.
die Kraft zu ertragen ihn langsam verlässt.
Die, die er liebte, besorgte den Rest.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift er alleine durch die Nacht.

(Verfasser unbekannt)

~ von Der kleine Mann am 2. Dezember 2008.

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